Festausschuss Dudweiler Faasenacht

Online-Magazin der Faasebootze in Dudweiler

Archiv für die Kategorie ‘Ich lebe gerne in Dudweiler’

Prinzenpaar bei den Lichtblicken

Geschrieben von Redaktion - 10. November 2011

Prinzessin Ralf I. und Prinzessin Marina I. - Das Dudweiler Kinderprinzenpaar kommt aus den Reihen des KGC. Es bestieg am 5.11. im Bürgerhaus seinen närrischen Thron.

Plakat Lichtblicke 2011

Saarbrücker Zeitung, 10.11.11, Regionalausgabe Sulzbach-/Fischbachtal

DUDWEILER Die „Dudweiler Lichtblicke“, die dieses Jahr zum achten Mal an den Start gehen, finden morgen statt. Über 70 gewerbliche Teilnehmer aus dem Stadtbezirk werden mit ihren Ideen die Gäste erwarten. Das Dudweiler Prinzenpaar hat
hier einen Stand, an dem Buttons verkauft werden, und an dem man von Ralf I. und Marina I. Bilder machen kann. red

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Dudweiler Faasebootze gegen Schließung der Freizeiteinrichtungen in Dudweiler

Geschrieben von Redaktion - 16. Februar 2010

Prinz Marek I. und Prinzessin Selina I. kämpfen für den Erhalt des Dudweiler Freibades.

Prinz Marek I. und Prinzessin Selina I. kämpfen für den Erhalt des Dudweiler Freibades.

Das Dudweiler Kinderprinzenpaar geht voran und führte heute, am Fastnachtdienstag, Dudweiler Faasebootze im Protest gegen die Schließung des Freibades in Dudweiler an. Bei einem Pressetermin der Saarbrücker Zeitung mit Gegnern der Schließung waren sie ganz spontan dabei. “Die dürfe das Freibad nit zumache. Mir gehn do im Sommer hin schwimme. Wo solle ma dann sunscht hin. Ins Toto-Bad iss es vill ze weit!”, stelle Selina fest.

Um 15.00 Uhr ein weiterer Pressetermin am Freibad, diesmal mit der BILD-Zeitung.

Alle die gegen die Schließung des Freibades sind – und gegen die weiteren Sparpläne gegen Dudweiler aus dem Saarbrücker Rathaus – sollten kommen und ihrem Protest zum Ausdruck bringen. BürgerInnen, Vereine, Organisationen, politische Parteien, Stammtischfreunde, Kegelclubs, … ALLE, die auch dieser Meinung sind, sollte zusammenstehen und gemeinsam gegen die weiteren Einschränkungen für die Dudweiler Bevölkerung kämpfen und dem Stadtrat und der Oberbürgermeisterin Charlotte Britz zeigen, dass wir uns das nicht so einfach gefallen lassen!

Diese Dudweiler Bürger trugen ihrem Protest gegen die Schwimmbad-Schließung in die Öffentlichkeit. Foto: Thomas Seeber. Q:SZ, 17.2.10

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Darum leben wir gern in Dudweiler (12)

Geschrieben von Redaktion - 15. November 2009

Eine Aktion der Saarbrücker Zeitung, die wir an dieser Stelle gerne wiedergeben. / 14.11.2009
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Frank Bennoit, 50

„Ich lebe gern in Dudweiler, weil es liebenswert ist. Die Menschen sind nett, die Wohngegend ist ruhig.“

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Ich lebe gern in Dudweiler

Geschrieben von Redaktion - 15. November 2009

Q: Saarbrücker Zeitung, 14.11.09, Ausgabe Sulzbach-/Fischbachtal

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Ich lebe gern in Dudweiler!

Ein Blick in die Geschichte von Dudweiler

Duodinisvillare, der lateinische Name von Dudweiler, wird erstmals in einer Schenkung von 977 erwähnt. Der Weiler entwickelt sich zum großen Industriestandort.

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Der Brunnen von Dudweiler. Foto: SZ/Müller

Mit einem Weiler, einigen Gehöften und wenigen Dutzend Menschen hat die Besiedlung Dudweilers in der neueren Geschichte begonnen. Doch Funde beim Bau des Wasserwerkes von Dudweiler belegen, dass bereits Römer und Kelten in diesen Breiten ihre Zelte, Hütten und Häuser aufgeschlagen hatten. Erstmals urkundlich erwähnt wird Dudweiler in einer amtlichen Urkunde durch Otto II., seines Zeichens Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, im Jahre 977 nach Christus. Er schenkte Nonnen mehrere Klöster, die diesen „durch Gewalt“ abgenommen worden waren, und bestätigte darin, dass die Kirche diese Klöster wieder nutzen durften. Eines dieser Klöster befand sich auf einem Flecken Land, den der Kaiser „Duodinisvillare“ oder Dudoweiler, nannte. Damit war Dudweiler im Jahr 1977 in der glücklichen Lage, seine 1000-Jahr-Feier zu begehen. Ein stummer Zeuge aus dem Mittelalter ist noch heute der Alte Turm. Er gehörte zu einer frühgotischen Kapelle, die vermutlich im 14. Jahrhundert errichtet wurde. Bei Ausgrabungsarbeiten jedoch stieß man auf ältere Fundamente, die möglicherweise sogar bis ins zehnte Jahrhundert zurückreichen – und damit zu jener Kapelle, die den Nonnen durch Kaiser Otto geschenkt worden war. Damit markiert heute der Alte Turm wahrscheinlich den Ursprung des Ortes Dudweiler. In seiner Nähe finden sich noch Überreste der alten Kirchenmauer, die früher wohl höher gewesen sein muss.

Von Wetzsteinen und Kohlegruben

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Das Dudweiler Rathaus. Foto: SZ/Müller

Die tiefen Rillen in den dachförmigen Steinen könnten von einem alten mittelalterlichen Ritual herrühren: Demnach machten Bewaffnete, die die Kirche betraten, ihre Waffen symbolisch stumpf, in dem sie sie über den Stein der Kirchhofmauer zogen. Und beim Verlassen taten sich das Gleiche – um sie wieder zu schärfen, und dieses Mal nicht nur symbolisch. Lange Zeit war Dudweiler danach nicht von größeren Ereignissen der Geschichte bedacht worden. Erst ab etwa 1750 begann sich der kleine Weiler, der zu einem Dorf herangereift war, zu einem der bedeutendsten Industriestandorte im Südwesten zu entwickeln. Dudweiler wurde Sitz der Fürstlich-Nassauischen Bergbauamtes. Neben Kohleabbau und Alaun- Siederei finden sich im 18. Jahrhundert Kokereien, ein Sudhaus, ein Gradierwerk zur Salzgewinnung. Die preußische Verwaltung machte ausDudweiler einen boomenden Industriestandort. Bis 1850 war Dudweiler mit vier Gruben im Umkreis der führende Bergbau- Standort an der Saar. 1960 war Dudweiler bekannt als das „größte Dorf Europas“ – ein Umstand, den die damalige Landesregierung abschaffte. 1962 erhielt Dudweiler erstmals Stadtrecht. Zum Leidwesen der Bürger der neuen Stadt hielt das aber nicht lange an: Saarbrücken setzte während der Gebietsreform alles daran, Dudweiler zu einem Teil des Stadtverbandes zu machen. Die Einwohner setzten an zum „Marsch auf Saarbrücken“, demonstrierten und sprachen sich mit 96,2 Prozent gegen die Gebietsreform aus. Das Ende ist bekannt: Dudweiler wurde Teil des Stadtverbandes. Der saarländische Gesetzgeber aber verhalf Dudweiler dazu, durch das Kommunale Selbstverwaltungsgesetz einen Sonderstatus zu erlangen. Damit erhielt Dudweiler 1975 eine Bezirksverfassung als „unselbstständige Verwaltungseinheit“.

Warum zwischen Dudweiler und Sulzbach ein Berg brennt

Eigentlich ist der Teil des Berges, der noch heute brennt, eine lange Schlucht, von Felsen gesäumt. Dennoch ist der „Brennende Berg“, wie der Haldeberg bald im Volksmund hieß, noch heute ein beliebtes Ausflugsziel und ein Denkmal einer bewegten Industriegeschichte rund um Dudweiler.

Es geschah vor 200 Jahren: Nach einer Sage soll im 17. Jahrhundert ein von Hirten entfachtes Feuer auf ein nahes Kohleflöz im Berg übergegriffen haben. Wahrscheinlicher aber ist, dass sich durch physikalische Prozesse innerhalb des Kohlehalden-Berges Glutnester bildeten, die sich nach und nach zu einem tatsächlichen unterirdischen Brand entwickelten. Damals wurde hier nicht professionell nach Kohle gegraben, vielmehr waren es „wild“ gegrabenen Schächte- .Tatsache ist, dass sich sogar Johann Wolfgang von Goethe während einer Reise nach Straßburg sich das Naturschauspiel des aus allen Spalten rauchenden Berges angesehen und darüber in seinem Buch „Dichtung und Wahrheit“ berichtet hat. Zusammen mit Freunden hat er die reichen Kohlegruben und Alaunproduktionen von „Duttweiler“ besucht. Wie beeindruckend das Naturschauspiel gewesen sein musst, beschreiben Goethes Worte: „Ein starker Schwefelgeruch umzog uns; die eine Seite der Hohle war nahezu glühend. mit rötlichem weißgebranntem Stein bedeckt; ein dicker Dampf stieg aus den Klunsen hervor und man fühlte die Hitze des Bodens auch durch die starken Sohlen.“

Den Brennenden Berg löschen

Innerhalb von einhundert Jahren fraß sich der Brand quer durch den Berg. Zunächst versuchten die Menschen die Brände noch mit Wasser zu löschen. Das jedoch hatte eher den gegenteiligen Effekt. Schließlich fanden sie heraus, dass der durch die ständige Gluthitze regelrecht geröstete Tonschiefer als sogenannter Alaun abgebaut werden konnte. Alaun, chemisch Kalium- Aluminium-Sulfat, wurde als Flammschutzmittel im frühen Ägypten und im antiken Rom verwendet. Heute dient Alaun in der Papierfabrikation als Leim, im Alltag ist vielleicht der Alaunstift zur Stillung von Blutungen ein bekannter Begriff. Alaun war in vergangenen Tagen sehr viel wertvoller noch als Kohle. So hatte der Schwelbrand unter Tage sogar einen positiven Effekt für die Region, die nach einer Abbaukonzession mehrere Alaunhütten am Brennenden Berg betrieb. Die letzte dieser Hütten schloss 1843, nachdem die Schieferbestände zur Neige gegangen waren. Offene Flammen waren übrigens nie am Berg zu sehen, wohl aber die schwelende Glut in den Flanken des Berges. Heute scheinen die großen Brände im Innern des Berghanges so gut wie versiegt zu sein – nur gelegentlich tritt noch schwach erkennbarer Rauch aus den Spalten. Noch heute erzählt man sich, dass Kinder früher rohe Eier mitbrachten, um sie auf den heißen Felsspalten zu kochen. Das ist zwar heute nicht mehr möglich. Und dennoch: Der „Brennende Berg“ ist vom Industriegebiet zum Ausflugsziel für Wanderer, Schulklassen und Heimatkundler geworden, ein Denkmal für eine geschichtsträchtige Region rund um Dudweiler.

Über 100 Vereine gestalten das Leben in Dudweiler

Ob Segelflugsporter oder Chorsänger, ob Faasenachter oder Reiter, jeder findet in Dudweiler seinen passenden Verein. Über 100 stehen zur Auswahl.

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Funkenmariechen der Grünen Nelke. Foto: SZ/Maurer

Eine Vielzahl von Vereinen prägt das Stadtleben von Dudweiler. Neben Musikverein, Männerchören und vielen Sportvereinen hat sich Dudweiler mit dem Karnevalsverein „Grüne Nelke“ einen Namen gemacht. Kürzlich erst siegten die Sänger der Großen Dudweiler Karnevalsgesellschaft, „die Latzegallis“, in der Offenen Meisterschaft zur Förderung des saarländischen karnevalistischen Liedgutes in der Kategorie „Fremde Melodie – eigener Text“. Noch mehr Faasebooze finden sich im Dudweiler Carnevals Club DCC. Doch nicht nur der Karneval wird in Dudweiler groß geschrieben: So gibt es auch einen Zauberer-Zirkel, die Zauberfreunde Dudweiler. Sie sind Mitglied im Magischen Zirkel von Deutschland. Dudweiler liegt zwar nicht in alpinem Gebiet – das hat aber viele Dudweiler nicht davon abgehalten, in den Skiclub einzutreten. Der fährt zur Saisoneröffnung vom 19. bis 22. November auf den österreichischen Tuxer-Gletscher und bietet im Januar eine Jugendfahrt in die Vogesen an. Weihnachtsmarkt Ein besonderes Fest im Jahr ist der „Kaltnaggische Weihnachtsmarkt“, der in diesem Jahr am 28. November in „Kaltnaggisch“, also Herrensohr, an der Katholischen Kirche stattfindet. Ausrichter ist wie immer der Ortsinteressenverein Herrensohr. Wer sich für Pferdesport interessiert, findet ebenfalls in Dudweiler die richtigen Ansprechpartner.

Der Musikzug Dudweiler. Foto: SZ

Der Musikzug Dudweiler. Foto: SZ

Der Reit- und Fahrverein Dudweiler- Sulzbachtal unterhält eine Reitanlage zwischen Dudweiler und Sulzbach. Ein Teil der Stallungen hat historische Bausubstanz. Bereits um 1900 waren hier Grubenpferde untergebracht. Der ASC Dudweiler vereint viele sportliche Interessen unter einem Dach, darunter Segelfliegen, Boxen, Tennis und viele mehr. Weitere Sportvereine sind der DJK Dudweiler, der Allgemeine Turnverein, die Handballer des HSG Dudweiler, die TuS Herrensohr und Jägerfreude, der FC Teutonia Jägersfreude und der Squashclub Wiesental. Mit diesem großen Angebot an über 100 Vereinen bietet Dudweiler vielfältige Möglichkeiten, ihre Freizeit in der Gemeinde zu gestalten.

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Darum leben wir gern in Dudweiler (11)

Geschrieben von Redaktion - 13. November 2009

Eine Aktion der Saarbrücker Zeitung, die wir an dieser Stelle gerne wiedergeben. / 13.11.2009

Karl-Ludwig Groß

„Ich lebe gern in Dudweiler, weil es eine sehr schöne Stadt ist.“

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