Festausschuss Dudweiler Faasenacht

Online-Magazin der Faasebootze in Dudweiler

Archiv für die Kategorie ‘Bezirksverwaltung Dudweiler’

Vorbereitungen für den Umzug bereits in vollem Gang

Geschrieben von Redaktion - 23. Februar 2011

Die Bezirksverwaltung Dudweiler und der Festausschuss Dudweiler Faasenacht sind mit den Vorbereitungen zum Großen Dudweiler Faasenachtsumzug schon seit langem beschäftigt. Noch ist es Zeit, sich für den Umzug an zu melden.

Oben, in der Menueleiste gibt es eine Seite “Umzug 2011″, über die man an alle wichtigen Informationen und Unterlagen kommt.

Auch in diesem Jahr werden wieder Jury-Mitglieder gesucht, die sich bereit erklären die Teilnehmer am Umzug mit kritischen Augen zu betrachten und ihr Urteil abzugeben. Bitte melden Sie sich bei Interesse: Info@Faasenacht-Dudweiler.de

Für die Kinder- und  Fußgruppen, Festwagen und Musikkapellen werden wieder Geldpreise ausgelobt. Wir freuen uns, dass wie wieder Sponsoren haben, die die Prämierung ermöglichen.

Verkehrsverein Dudweiler Vereinigte Volksbank eG Sparkasse Saarbrücken Bank1Saar

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Prämierung der Teilmehmer am Dudweiler Umzug 2010 verschoben

Geschrieben von Redaktion - 22. Februar 2010

Wegen der knappen Terminierung, Terminüberschneidungen und wegen der aktuellen Aktionen gegen die Sparpläne der LHS Saarbrücken, blieb nicht genügend Zeit die Prämierung der Teilnehmer am Dudweiler Umzug  angemessen vorzubereiten. Darum die geplante Prämierung am Freitag, 26.2.2010 verschoben.

Die Prämierung der Teilnehmer beim Umzug 2010 findet statt am

Freitag, 19. März 2010, 19.33 Uhr

im großen Saal im Bürgerhaus

Es werden – jetzt noch rechtzeitig – Einladungen an die Teilnehmergruppen, Jurymitglieder, Sponsoren, Mitarbeiter und Unterstützer verschickt. Es wird an diesem Abend eine deftige Gulaschsuppe mit Baguette zum Preis von 3,00€ angeboten (Vorbestellung). Martina Schuff und ihr Team der Bürgerhausgastronmie sorgt für unser leibliches Wohl.

Ich hoffe, dass ihr für diese Vertagung Verständnis habt. Ich freue mich mit euch auf den schönen Umzug zurückzublicken.

Ulrich Jäckels, Schriftführer FDF

PS: Am Dienstag, 23.2., 16:00 Uhr gründet sich  im Bezirksratsaal eine Bürgerinitiative gegen die Ausverkauf-Sparpläne aus Saarbücken. Hiezu sind alle Interessierten und vor allem die Vertreter der betroffenen Vereine und Organisationen eingeladen. Infos zusammengetragen findet ihr auf www.Dudweiler-Saar.de.

Für Mittwoch, 10. März sind alle Dudweiler BürgerInnen und alle Betroffene und Sympathisanten aufgerufen an der Bezirksrats-Sonder-Sitzung (öffentlich) in unserem Bürgerhaus teilzunehmen. “Die Hütte muss voll werden!” umd den Mandatsträgern und der Verwaltung in SB zu zeigen, dass wir für die Lebensqualität in Dudweiler kämpfen uns uns nicht einfach so Bürgerhaus und Schwimmbäder und Bezirksbürgermeister nehmen lassen. KOMMT ALLE!!!

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Olympische Spiele in Kaltnaggisch

Geschrieben von Redaktion - 15. Februar 2010

Dudweiler Fastnachtsumzug mit Sprungschanze, Schaukelpferden und einer Konfetti-Kanone

25 Gruppen mit knapp 1000 Teilnehmern bildeten den großen Gaudiwurm, der sich durch die Dudweiler Ortsmitte schlängelte. Derweil tanzten die Narren am Wegesrand, um der bissigen Kälte zu entrinnen.

Saarbrücker Zeitung, Ausgabe Sulzbach-/Fischbachtal, 15.2.2010, von SZ-Mitarbeiter Elmar Müller

Eine wahre Augenweide: die Hexen, die dem Gaudiwurm viel Farbe verliehen.

Dudweiler. Die kleine Melanie hatte den besten Blick. Dick eingemummelt thronte die Kleine auf den Schultern von Papa Wolfgang und schaute von oben herab auf das närrische Treiben. Immer wieder klatschte Melanie begeistert in ihre kleinen Hände. Bunt, schrill, komisch – beim närrischen Gaudiwurm in Dudweiler blühte die Fastnacht in ihrer schönsten Form. Tausende von Menschen drängten sich am Sonntag um den Zug der Narrenschar. Mit ihrer guten Laune steckten die Zugteilnehmer die Zuschauer an.

Aus vielen Kehlen hallten Alleh Hopp-Rufe durch den Ort. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt war Bewegung angesagt, bei Teilnehmern und Zuschauern. Pünktlich um 13.11 Uhr setzte sich der Gaudiwurm, angeführt vom Freien Fanfarenzug 1992 in Bewegung. Zugmarschall Horst Junker marschierte vorneweg. Gardemädchen tanzten unaufhörlich, lächelten und warfen Küsschen in die Menge. Das Kinderprinzenpaar, – Marek I. und Selina I. – an ihnen mussten alle Zugteilnehmer vorbei defilieren – winkte huldvoll seinen närrischen Untertanen zu.

25 Gruppen mit knapp 1000 Teilnehmern sorgen für ein wahres Spektakel. Alle sechs Dudweiler Karnevalsvereine waren mit großen Abordnungen dabei. Dazu kamen die Freunde von den Pänz aus Neuweiler und vom Carneval Club aus Saint Avold. Die Narren von der Kulturgemeinschaft Pfaffenkopf machten auf ihr Jubiläum aufmerksam: „Vorhang auf und Bühne frei, de Paffekopp iss seit 55 Joor debei.“ Fastnachtshits erklangen aus riesigen Lautsprecherboxen.

Tausende von Menschen säumten die Straßen, durch die sich der Umzug bewegte. Fotos: Thomas Seeber

Live-Musik machten neben dem Freien Fanfarenzug der Schalmeien- und Kulturverein Dudweiler sowie der Musikzug 1968 Dudweiler. Der Après-Ski Club Herrensohr hatte mit Willi Thielen einen Biathleten dabei: Skier an den Füßen, Gewehr auf dem Rücken.

Großen Einfallsreichtum bewiesen die Gäste vom Gasthaus Zum Schlösschen in Herrensohr. Sie gaben eine tolle Bewerbung für die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2011 in Kaltnaggisch ab. Eine Sprungschanze haben sie schon und auch eine Schneekanone. Sie feuerte Konfetti ab. Der FC Hofweg machte sich derweil über die Jamaika-Koalition lustig. Die Jungen Liberalen meinten: „JuLi wär’ jetzt auch schön.“ Die Gruppe vom Polizeihundesportverein war mit einigen Vierbeinern unterwegs. Die Frauen der katholischen Pfarreien nahmen die Sendung „Bauer sucht Frau“ auf die Schippe, und die Dudweiler Näh-Frauen liefen als zauberhafte Hexen mit. Mittendrin im Trubel: die Fußgruppe der Dachbau-Ranch: Statt echter Pferde hatte sie Schaukelpferde dabei. Alle waren im kollektiven Freudentaumel. Da konnte auch das leichte Schneegegriesel die Stimmung nicht vermiesen. Alle hatten ihren Spaß, als Teilnehmer oder als Zuschauer am Straßenrand, an Fenstern oder auf Balkonen mit freiem Blick.

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Rathaussturm – Sieg auf Ganzer Linie.

Geschrieben von Redaktion - 13. Februar 2010

Abgeführt in eisernen Ketten

Mit Lärm und Siegeswillen haben die Narren hierzulande die Macht erobert. Die Rathäuser unterstehen nun ihrem Befehl. Derweil befürchtet Dudweilers Bürgermeister „Verhältnisse wie in Saarbrücken“.

Saarbrücker Zeitung, Ausgabe Sulzbach-Fischbachtal, 13.2.2010,  von SZ-Mitarbeiter Elmar Müller

Vier Rathäuser in der Region fielen der Narretei zum Opfer

Das Kinderprinzenpaar Selina und Marek 1 legt Dudweilers Bezirksbürgermeister Walter Rodermann in Ketten.  Foto: Thomas Seeber

Das Kinderprinzenpaar Marek I. und Selina I. legte Dudweilers Bezirksbürgermeister Walter Rodermann in Ketten. Foto: Thomas Seeber

Sulzbachtal/Fischbachtal. Die Tage der Bürgermeister in Dudweiler, Friedrichsthal, Quierschied und Sulzbach sind gezählt. Wenigstens bis Aschermittwoch. Bis dahin sind die Narren an der Macht. Mit viel Tamtam und Alleh Hopp haben sie am Freitag die Macht in den Rathäusern übernommen.

Nachdem am Mittwoch die Übergabeverhandlungen im Bürgerhaus zwischen dem Dudweiler Kinderprinzenpaar Selina I und Marek I und Bürgermeister Walter Rodermann gescheitert waren, kam es wie es kommen musste: Die Narren setzten zum Sturm aufs Rathaus an. Die Verhandlungsschlappe konnten sie schließlich nicht auf sich sitzen lassen. Rodermann wehrte sich tapfer. Er tönte: „Ich kann euch Narren den Schlüssel nicht geben, sonst bekommen wir hier in Dudweiler Verhältnisse wie in Saarbrücken.“ Am Ende musste er aber doch aufgeben. In Ketten wurde er ins Bürgerhaus abgeführt. Dort feierten die Narren ihren Sieg. Aus gut unterrichteten Kreisen hieß es: Rodermann habe sich über die närrischen Tage ins Exil begeben. Dort wolle er sich auf die nächste Angriffe aus dem Saarbrücker Rathaus vorbereiten.

Keine Gande für die Verwaltungschefs gab es am Freitag auch in Quierschied ...

... und Friedrichsthal (rechtes Bild). Fotos: l Seeber / Elmar Müller

In Friedrichsthal spuckte Bürgermeister Rolf Schultheis erst große Töne, um dann doch der närrischen Übermacht zu weichen. „Wir werden euch, ihr Volk der Narren, mit Sack und Pack vors Städtchen karren“, rief er und stellte klar: „Ich sag es noch einmal im Guten: Ihr Narren holt euch Nasenbluten. Der Rathaussturm wird sich nicht lohnen, in diesem Haus gibt’s nix zu holen.“  Im großen Saal der Aula machten die Sulzbacher Narren dem ersten Mann der Stadt den Prozess. Er musste sich dabei jede Menge Spott anhören. So lästerte Michael Bleif, der Anführer der Narren: „Die Löcher in der Stadtkasse, ich glaab die wärre ihr net los, die sinn mittlerweile so groß wie die Löcher in der Stròòß.“ Schnell merkte Bürgermeister HansWerner Zimmer, dass sein letztes Stündlein geschlagen hatte: Kurz vor seiner Verhaftung meinte er resignierend: „Mei Mannschaft ist in die Jahre kumm, wie es ernst wor es, senn die verschwunn.“

In Quierschied versuchte Bürgermeisterin Karin Lawall, die Narren mit Spielgeld zu bestechen. Doch das nutzte nichts: Das närrische Volk, angeführt von den drei Karnevalsvereinen Quierschder Wambe, Saargold Fischbach und Von der Höh Göttelborn wollten unbedingt ins alte Rathaus rein, obwohl es dort gar nichts mehr zu holen gab. Die Vorwürfe der Narren, die Beamten im Rathaus hätten den Umzug verschlafen, konterte die Verwaltungschefin lächelnd: „Wir sitzen jetzt an der Quelle, direkt über den Tresoren.“

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Karnevalistenehrung

Geschrieben von Redaktion - 11. Februar 2010

In Anwesenheit des Präsidenten des Verbandes Saarländischer Karnevalsvereine Horst Wagner, des Regionalvertreters “Obere Saar” Achim Pitz, der versammelten Narrenschaar von Dudweiler, zahlreicher Bezirks- und Stadträte aus Dudweiler und Bürgerinnen und Bürgern danke Bezirksbürgermeister Walter Rodermann verdiente Karnevalisten unserem Ort und aus der Partnerstadt St. Avold.

Die Präsidenten der Vereine trugen jeweils für ihre Vereinsmitglieder die Laudatio vor. An dieser Stelle möchten wir zwei Geehrte hier besonders vorstellen, die aus der Reihe etwas hervorstechen: Yves Hoerner, der Präsident des Club Carneval de Staint Avold und unser Noch-Hausmeister – besser “Mister Bürgerhaus” – Thomas Dressler.

In seiner Laudatio zeigte Jürgen Klein vom DCC auf, dass es zwischen den beiden Vereinen aus St. Avold und Dudweiler eine langjährige Freundschaft gibt. Yves Hoerner ist ein Karnevalist, für den der Karneval nicht an der Staatsgrenze aufhört, sondern der Grenzen mit Spaß, Humor und ausgelassener Freude überspringt und das verbindenden sucht und feiert. “So eine Partnerschaft ist gelebte Völkerverständigung, die auch unserer Jugend in den Karnevalsvereinen näher gebracht werden muss” sagte Walter Rodermann.

“Mister Bürgerhaus” war sprachlos. Er wußte von dem, was an diesem Abend geschehen, sollte nichts. Zum ersten Mal durfte der Festausschuss Dudweiler Fassenacht der Bezirksverwaltung einen Vorschlag zur Ehrung machen. Über elf Jahre leistete “Mister Bürgerhaus” den Fastnachtern in Dudweiler bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen wertvolle Hilfe ohne in einem Karnevalsverein Mitglied zu sein. “Mit einem solchen Freund, Ansprechpartner und Organisationstalent waren alle Veranstaltungen an diesem Ort für uns reine Routine, weil alles funktionierte” unterstich Ulrich Jäckels, der den FDF-Sprecher Thomas Rink vertreten musste. Über seinen Job hinaus war und ist er für alle sechs Vereine da. Er verläßt bald seinen Posten im Bürgerhaus. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und danken herzlich für die geleistete Arbeit für die Dudweiler Faasenacht.

Verdiente Karnevalisten in Dudweiler / Foto: Sven Hartkorn

Von links nach rechts: Jacky Fuhr, Sven Hartkorn (KGP), Strefanie Britz, Jürgen Montada (Grüne Nelke), Prinz Marek I., Marion Dreißig (GBM), Thomas Dressler (Mister Bürgerhaus), Prinzessin Selina I., Melanie Dreißig-Ewen (GBM), Thomas Bohn (DCC), Michaela Schon (HKV), Noch-Bezirksbürgermeister Walter Rodermann, Petra Hissler (HKV), Anna Unkelbach (KGC), Michael Werner (HKV), Matthias Lindert (KGC), Yves Hoerner (Club Carneval de Staint Avold / DCC).

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